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New Energy Husum zum Thema Heizen: Wohlige Wärme mit Festbrennstoffen liegt im Trend

Heizen mit Festbrennstoffen liegt im Trend: Die Nachfrage nach Scheitholz steigt seit Jahren, nicht nur in Schleswig-Holstein. Und auch zentrale Heizsysteme für kleinere oder größere Wohneinheiten bis hin zu Blockheizkraftwerken für ganze Siedlungen lassen sich mit Festbrennstoffen wie Pellets oder Holzhackschnitzeln betreiben.

Quelle: Treurat&Partner

23.02.2016 // Husum, 23.02.2016 | „Die New Energy Husum bietet auch zu diesem Thema viele Informationen sowie einen Überblick über Techniken und Möglichkeiten, ob in der privaten oder der gewerblichen und kommunalen Größenordnung“, betont Messe-Projektleiter Martin Freese.

Ist das Augenmerk der Politik in Sachen Energiewende nach wie vor stark auf den Bereich Strom gerichtet, so hat die Husumer Messe von Beginn an auch den Wärmebereich im Fokus gehabt. „Immerhin entfallen nach Erhebungen des Bundeswirtschaftsministeriums 85 Prozent des  Energieverbrauchs privater Haushalte, die Mobilität nicht mitbetrachtet, auf den Sektor Wärme“, gibt Messechef Peter Becker zu bedenken. Nicht umsonst hat die Agentur für erneuerbare Energien die Parole „Zeit für die Wärmewende“ ausgegeben.

Festbrennstoffe sind dabei eine sinnvolle – und begehrte – Variante. Kein Wunder, kann man doch mit einem einzigen, richtig platzierten und dimensionierten Grundofen ein ganzes Einfamilienhaus beheizen. Besonders beliebt ist dabei das Scheitholz. Denn zu der besonderen, wohligen „Ofenwärme“ kommt, etwa bei Speckstein- oder sonstigen Öfen mit Sichtfenster, die Faszination der Flammen.

Durch die Diskussion über die Feinstaubbelastung ist Holz als Brennstoff allerdings in Verruf geraten. Und tatsächlich geht es bei der Holzverbrennung nicht ohne Emissionen: Holz enthalte geringe Mengen an Stickstoff-, Schwefel- und Chlorverbindungen. Dadurch entstehen bei der Verbrennung schädliche Schadstoffe wie Stickstoffoxide (NOx), so die Informationen des Bundesumweltministeriums. Zudem gelangt Staub, der zu 97 Prozent als Feinstaub besteht, in die Außenluft.

Und doch sind sich die Experten einig: Der Einsatz der regenerativen Energiequelle Holz schützt das Klima. Ob als Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel: Trocken und in modernen Anlagen verbrannt, sei Holz eine „nachhaltige, umweltverträgliche und zukunftssichere Energiequelle“,  so die frühere Geschäftsführerin des Holzhofes Göttingen Monika Mengert in einem Fachvortrag im Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrum SHeff-Z in Neumünster, das mit seinem Energiesparmobil Schleswig-Holstein in diesem Jahr erstmals Station bei der New Energy Husummacht. Heizen mit Holz sei CO2-neutral: Bei der Verbrennung wird genau so viel Kohlendioxid (CO2) frei, wie die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen haben.

 

INFOKASTEN

Keine Angst vorm Feinstaub!

Die laut Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) drohende Stilllegung von Kamin- und Kachelöfen wegen der Umweltbelastung durch Feinstaub hat viele Fans von Öfen und sonstigen Feststoffheizungen verunsichert. Und unbestritten ist, dass bei der Verbrennung von Holz als gesundheitsgefährdend eingestufter Feinstaub entsteht. Denn diese sehr feinen, mit dem Auge nicht sichtbaren Partikel könnten beim Einatmen bis tief in die Lunge eindringen und die Gesundheit belasten, so das Bundesumweltministerium.

Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2010 die erste Bundesimmissionsschutzverordnung, auch kurz    „ 1. BImSchV“ genannt, verabschiedet. Sie schreibt Grenzwerte vor mit dem Ziel, Feinstaubemissionen aus kleinen Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe wie Holz deutlich zu senken. Betroffen davon sind jedoch nach Angaben des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerkes weitgehend ältere (teilweise 1975 und vorher installierte) Kamin- und Kachelöfen. Moderne Öfen und Anlagen entsprechen in der Regel den aktuellen „BImSchV“-Anforderungen.

 

Pressekontakt

Messe Husum & Congress

Barbara Zillig

Am Messeplatz 12-18

25813 Husum

 

Tel.: +49 4841 902-484

Fax: +49 4841 902-246

E-Mail: zillig@messehusum.de

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