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New Energy Husum zum Thema Solarenergie: Photovoltaik lohnt sich!

Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2012 hat den Markt in Deutschland ordentlich aufgemischt. Mit der rückläufigen Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom heißt es häufig: Sich eine eigene Photovoltaikanlage anzuschaffen, lohne sich nicht (mehr). Nach wie vor aber können die Solarmodule auf dem Dach profitabel sein, sagen Experten – insbesondere bei hohem Eigenverbrauch.

07.03.2016 // Husum, 04.03.2016 | „Gerade für Landwirte und Gewerbetreibende ist es darum sinnvoll, sich gründlich zu informieren“, weiß der Projektleiter der New Energy Husum Martin Freese.

Die Messe rund um die erneuerbaren Energien (17. bis 20. März) bietet dazu umfassend Gelegenheit – auch wenn hier der Solarenergie nicht mehr ganz das Gewicht zukommt wie vor einigen Jahren. „Aber wir stehen an der Seite der Branche, gerade jetzt“, sagt der Geschäftsführer der Messe Husum & Congress Peter Becker. „Jetzt“ heißt in einer Zeit, in der im Solarbereich ein Paradigmenwechsel stattfindet, den das Fachmagazin JOULE kürzlich mit dem Slogan „von der Rendite zur Stromkostenersparnis“ beschrieben hat.

Soll heißen: Weniger die (stetig gesunkene) Einspeisevergütung macht die eigene Solaranlage interessant, als vielmehr die Ersparnis, wenn man selbst erzeugten Strom nutzt statt aus dem Netz bezieht. Dies gilt für die Landwirtschaft, für Handwerk und Gewerbe – etwa beim häufigen Einsatz stromfressender Maschinen – in besonderer Weise. „Viele landwirtschaftliche Betriebe mit Tierhaltung haben einen jährlichen Stromverbrauch von 20.000 Kilowattstunden und mehr“, weiß Walter Eggersglüß, der Erneuerbare-Energien-Experte der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Zum Vergleich: Für einen sogenannten statistischen Musterhaushalt liegt der Durchschnittswert bei etwas über 3.500 Kilowattstunden. Angesichts solcher Verbrauchsdaten rechne ich die Investition in Solarmodule auf dem (Stall-)Dach häufig nach wie vor, sagt Eggersglüß.

Aber auch für den privaten Verbraucher kann die eigene Solaranlage interessant sein – spätestens dann, wenn er sie mit Speichermöglichkeiten kombiniert. Ein solcher Stromspeicher kann zum Beispiel ein Elektroauto sein, das auf diese Weise quasi kostenfrei angetrieben wird.

Auf einen weiteren Aspekt, der bisher in der öffentlichen Diskussion wenig Beachtung fand, machte kürzlich die Verbandszeitung von Haus & Grund Schleswig-Holstein aufmerksam: die Attraktivität einer Immobilie durch das Vorhandensein regenerativer Energien. „Für 26 Prozent der Deutschen ist eine Solaranlage auf dem Dach – überwiegend im Kombination mit einem Stromspeicher im Keller – ein wesentliches Entscheidungskriterium bei Kauf oder Anmietung einer Immobilie“, heißt es in der Ausgabe vom 23. Februar.

Die Förderung für solche Batteriespeicher hat die Bundesregierung zum Ende 2015 zunächst auslaufen lassen – um sie mit Wirkung vom 1. März 2016 neu aufzusetzen. „Wie hoch die Förderung vom Staat zur Anschaffung des Speichers genau ausfällt, hängt vom Preis des Speichers, der Leistung der Solarstrom-Anlage und dem Antragsdatum ab“, so der Bundesverband Solarwirtschaft. Genaueres zu dieser brandaktuellen Entwicklung wird auf jeden Fall bei der New Energy Husum zu erfahren sein.

Neben Wirtschaftlichkeitsberechnungen und staatlicher Unterstützung gibt es nach Einschätzung von Björn Jacobsen, Geschäftsführer des langjährigen New-Energy-Ausstellers S.A.T. (Sonnen- & Alternativtechnik),  ein weiteres Argument für den eigenen Stromspeicher. So könne diese Technik dafür sorgen, dass bei einem Stromausfall das Gebäude weiterhin mit elektrischer Energie versorgt wird: „Das gibt den Verbrauchern ein wirkliches Unabhängigkeitsgefühl.“

 

Weitere Infos unter: www.new-energy.de

Weitere Pressemitteilungen unter:  new-energy-presse

 

 

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Barbara Zillig

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Tel.: +49 (0)4841 902 - 484

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