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New-Energy-Husum-Chef Peter Becker rät: Jetzt in Erneuerbare Energien investieren!

Die Ölpreise sind niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Für so manchen mag das ein Grund sein, sich von den Erneuerbaren Energien abzuwenden. Aber gerade jetzt ist die richtige Zeit, mit entsprechenden Investitionen für die Zukunft vorzusorgen, ist der Geschäftsführer der Messe Husum & Congress Peter Becker überzeugt – und empfiehlt einen Besuch der im März (17. bis 20.) anstehenden Messe New Energy Husum, um sich dort umfassend zu informieren.

17.02.2016 // Herr Becker, die Preise für fossile Energien sind niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Welche Auswirkungen hat das auf die Erneuerbaren Energien?

Sicherlich hat das den Ausbau in einigen Bereichen ins Stocken gebracht. Aber wenn wir den Blick über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus richten, dann sehen wir einen andauernden Zuwachs für die Erneuerbaren. Es gibt einen weltweiten Markt, nicht nur für die Produktion, sondern auch für die Nutzung der regenerativen Energien, zum Beispiel für die Speicherung, es gibt viele innovative Ideen und neue Konzepte. Allein die Vielfalt der Veranstaltungen wie Ausstellungen und Messen weltweit zeigt: Da tut sich eine ganze Menge.

 

Ist diese Bewegung auch in Deutschland spürbar?

Ja, nach wie vor. Selbstverständlich merken wir, dass das Thema Erneuerbare im Moment, wegen der scheinbar fehlenden Dringlichkeit, schwieriger zu kommunizieren ist. Bei Verbrauchern ist eine gewisse Zögerlichkeit zu erkennen, was Investitionen angeht. Und es ist kein Geheimnis, dass es der Branche nicht so gut geht wie noch vor einigen Jahren. Aber für uns von der New Energy Husum gilt: Wir bleiben dran, auch in solchen Zeiten. Wir setzen auf die Erneuerbaren. Ihnen gehört die Zukunft!

 

Sind Investitionen in Sonne und Wind, in Elektromobilität oder moderne Kombisysteme derzeit wirtschaftlich darstellbar?

Auf jeden Fall! Denn wenn es um Hausbau, größere Gebäudesanierungsmaßnahmen oder um ein neues Fahrzeug geht, wird nicht auf zwei oder drei Jahre kalkuliert. Solche Anschaffungen sind Zukunftsentscheidungen für 10, 20, 30 oder 50 Jahre. Und ein energetisch optimiertes Haus zum Beispiel, mit entsprechend niedrigem Wärme- und Stromverbrauch, ist ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge.<>Ich bin ganz fest überzeugt, dass sich das Blatt wieder wenden, dass sich die Energiekosten in wenigen Jahren ganz anders darstellen werden – und dass die Erneuerbaren dann auf der Gewinnerseite stehen. Denn der gegenwärtige Energiemarkt hat nichts mit den realen Verhältnissen zu tun, sondern ist Ausdruck der politischen Situation, die sich über kurz oder lang wieder ändern wird. Ein Ölpreis von 100 oder gar 200 Euro pro Barrel statt um die 30 Euro wie derzeit – das kommt wieder, da bin ich sicher!

 

Was raten sie Verbrauchern heute?

Jetzt in energieautarke Systeme zu investieren! Unter dem Stichwort „Sektorenkopplung“ ist dies ja auch eines der zentralen Themen der New Energy. Der Verbraucher als Energieerzeuger und –nutzer zugleich – da sind viele Variationen möglich, wie wir auch mithilfe unseres Kooperationspartners Watt 2.0 auf der Messe zeigen: die Kombination von Photovoltaik und/oder Kleinwind mit Elektromobilität und Wärmesteuerung zum Beispiel.<>Überhaupt ist es wichtig, die Bedeutung der Wärme für den Umbau der Energiesysteme zu erkennen. Schließlich entfällt der Löwenanteil des Energieverbrauchs privater Haushalte, die Mobilität nicht mitbetrachtet, auf den Sektor Wärme – laut Bundeswirtschaftsministerium 85 Prozent, bei ganzen 15 Prozent für den Strom.<>Und wir sind ein wenig stolz darauf, dass die New Energy Husum auch dieses Themenfeld frühzeitig besetzt hat. Wir bieten nicht nur an den Ständen der Aussteller einen Überblick über regenerative Heizsysteme, sondern in Vorträgen und Foren auch Hilfestellung in Form von umfassenden Informationen von der Technik bis zur Finanzierung. Und das natürlich nicht nur zur Wärme, sondern zu allen Fragen rund um die erneuerbaren Energien.

 

Apropos Finanzierung ...

... ja, das ist noch ein entscheidender Aspekt! Denn die Zinsen in Deutschland sind unglaublich niedrig, das ist günstig für Investitionen, beispielsweise bei der Baufinanzierung mit um und bei 1,5 Prozent oder bei der energetischen Sanierung mit KfW-Mitteln sogar unter einem Prozent. Und eine Förderung in Form von Investitionszuschüssen gibt es für manche Maßnahmen noch obendrauf! Und man kann kaum besser für die Zukunft, auch fürs eigene Alter vorsorgen, als heute in dauerhaft niedrige Energiekosten zu investieren!



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