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Zwei Themen, eine Förderung:
barrierefrei und energetisch zugleich bauen

Wer heute sein Haus energetisch auf den neuesten Stand bringt, sollte – ob Eigentümer, Vermieter oder auch Mieter – das barrierefreie Bauen gleich mit bedenken. Das empfehlen Experten, das empfiehlt auch die nationale Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) – unter dem Slogan „Jetzt modernisieren und heute schon an morgen denken“ wurden attraktive Förderprogramme aufgelegt.

15.02.2016 // Die KfW-Förderung wird einer Tatsache gerecht, die bei der Diskussion um die energetische Sanierung oft vergessen wird: In einem Zuhause mit geringem Energieverbrauch zu leben, ist ein wichtiger Baustein der Zukunftsvorsorge; so hält man im Alter die Lebenshaltungskosten niedrig.

Wer dann auch wirklich im gewohnten Umfeld und möglichst unabhängig bleiben will, sollte dieses Zuhause frühzeitig an die sich ändernden Bedürfnisse anpassen. Mit der Betonung auf „frühzeitig“. Denn für ältere Menschen ist der Zugang zu Krediten, mit Hinweis auf die nicht langfristig sicherzustellende Rückzahlung, nicht selten erschwert.

Das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen", dessen Bedingungen im November vergangenen Jahres noch einmal verbessert wurden, macht es möglich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: den barrierefreien Umbau des Zuhauses mit einer energetischen Sanierung zu kombinieren. Im Rahmen der altersgerechten Umgestaltung werden unter anderem die Entfernung von Schwellen, das Versetzen von Wänden, rollstuhlgerechte Türen und Durchgänge, seniorengerechte Badezimmer mit Einstiegshilfen beziehungsweise niedrigen Einstiegen und vieles mehr gefördert.

Und, gute Nachricht für alle Menschen, die sich mehr Sicherheit im eigenen Haus wünschen: Sogar für Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruch – entsprechende Haustüren, Rollläden und Türspione, um nur einige Beispiele zu nennen – kann man Zuschüsse von der KfW bekommen.

„Mit den Programmen 159 und 455 werden entsprechende Maßnahmen entweder mit Krediten oder mit Investitionszuschüssen unterstützt“, erläutert Matthias Raabe, Energieberater und Vorstandsmitglied bei Haus + Grund Husum. Der Ortsverband ist Kooperationspartner der New Energy Husum und wird dort mit einem Stand vertreten sein, auf dem er über die aktuellen Fördermöglichkeiten beim energetischen Bauen und Sanieren informiert.

INFOKASTEN

Unter dem Stichwort „Altersgerecht Umbauen“ bietet die KfW

  • über einen Kredit (159) „privaten Selbstnutzern und Vermietern, Wohnungsunternehmen sowie Mietern von Wohnimmobilien die Finanzierung von Maßnahmen, die der Barriere-Reduzierung und der Erhöhung der Sicherheit dienen“. Die Konditionen lauten: Zinssatz ab 0,75 Prozent p. a. eff., bis zu 30 Jahre Laufzeit, bis 50.000 Euro je Wohneinheit. Weitere Informationen unter www.kfw.de/159
  • einen Investitionszuschuss (455) in Höhe von bis zu 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit bei der Kombination von  Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz. Gewährt werden diese Mittel nicht nur Eigentümern, sondern auch Mietern (mit Zustimmung des Wohnungseigentümers). Weitere Informationen dazu unter www.kfw.de/455

Übrigens: Auch der Kreis Nordfriesland unterstützt das altersgerechte Sanieren im Rahmen seines Masterplans Daseinsvorsorge und hat dafür ein Netz von zertifizierten ehrenamtlichen Wohnberatern ins Leben gerufen, die (kostenlos) vor Ort im eigenen Zuhause erste Tipps geben und über Finanzierungsmöglichkeiten aufklären. Weitere Informationen dazu sind auf der Website des Kreises unter http://www.nordfriesland.de/wohnberatung zu finden.

 

Weitere Informationen  unter www.new-energy.de

 

Pressekontakt

Messe Husum & Congress

Barbara Zillig

Am Messeplatz 12-18

25813 Husum

 

Tel.: +49 (0)4841 902 - 484

Fax: +49 (0)4841 902 - 246

E-Mail: zillig@messehusum.de

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