« zurück zur Übersicht

Sektorenkopplung: die Energieversorgung von morgen

Sektorenkopplung ist eines der zentralen Themen der New Energy Husum. Hinter diesem abstrakten Begriff verbirgt sich die Verknüpfung dreier Bereiche, die unverzichtbar zusammengehören: Strom, Wärme und Mobilität. Wie kann man das eigene Zuhause effizient mit selbst erzeugter Energie versorgen und diese gleichzeitig für den Antrieb von Fahrzeugen nutzen? Auf diese Frage gibt es die Antwort bereits.

26.01.2016 // Sektorenkopplung ist eines der zentralen Themen der New Energy Husum. Hinter diesem abstrakten Begriff verbirgt sich die Verknüpfung dreier  Bereiche, die unverzichtbar zusammengehören:  Strom, Wärme und Mobilität. Wie kann man das eigene Zuhause effizient mit selbst erzeugter Energie versorgen und diese gleichzeitig für den Antrieb von Fahrzeugen nutzen? Auf diese Frage gibt es die Antwort bereits.

Denn was sich anhört wie Zukunftsmusik, ist in manch einem Haushalt längst praktizierter Alltag.  Ein solcher Haushalt ist der von Frank Groneberg, Gründer und Geschäftsführer der SPR Energie GmbH sowie Vorstandsmitglied beim Erneuerbare-Energien-Verband watt_2.0, dem diesjährigen Kooperationspartner der New Energy Husum.

Auf dem Süddach seines Wirtschaftsgebäudes im nordfriesischen Rodenäs ist eine Photovoltaik-Anlage (Leistung von rund 30 kWp) installiert, deren Energie primär für die Wärmeerzeugung und sekundär für den Eigenbedarf an Strom genutzt wird.

Zum System gehört außerdem ein Mehrschichtenpufferspeicher mit einem Volumen von etwa 1.500 Litern. Je nach Energieverfügbarkeit und -bedarf regelt eine intelligente Steuerung die Erwärmung des Pufferspeichers (und künftig auch den Betrieb eines Elektrofahrzeuges). Reicht bei entsprechenden Außentemperaturen der von den Solarmodulen erzeugte Strom nicht aus, wird zusätzlich ein Holzvergaserofen angefeuert.

Die Anlage produziere seit einem knappen Jahr Wärme und elektrische Energie mit einer Eigenbedarfsdeckung von etwa 50 Prozent, berichtet Groneberg. Was (noch) fehlt, ist das E-Mobil, das den Anteil am Eigenstromverbrauch erhöhen und kostengünstige Mobilität ermöglichen wird. „Menschen, denen wir unsere persönliche Variante der Sektorenkopplung vorführen, wie bereits mehrfach verschiedenen Landfrauengruppen, sind stets erstaunt, wie einfach das Ganze ist“, so der watt_2.0-Vorstand.

Immer mehr Interessierte springen auf den Zug auf, wenn sie feststellen, dass die Sektorenkopplung auch im eigenen Zuhause realisierbar ist. Da werden Dachflächen „gefunden“, die für eine Photovoltaikanlage geeignet scheinen und Verschlüsse am eigenen Warmwasserspeicher für den Einbau einer Heizpatrone…

Die Sektorenkopplung trifft das Herz all jener, die verstanden haben, dass mit Hilfe der Sonnenenergie ein Maximum an Autarkie, also Unabhängigkeit von Kohle, Atom & Co. erreicht werden kann. Ein Thema, das angesichts begrenzter Ressourcen  zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Rahmenbedingungen sind individuell anpassbar und die Kosten dafür überschaubar, denn vielerorts lässt sich vorhandene Technik in das geschlossene System einbinden.

Auf der New Energy Husum ist dieses Thema gesetzt und wird gemeinsam mit dem Kooperationspartner watt_2.0 mit Leben erfüllt. Der Erneuerbare-Energien-Verband wird auf der Messe (17. bis 20. März 2016) auf seiner Sonderfläche die Sektorenkopplung mithilfe eines Musterhauses im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen.

Bereits der letztjährige Key-Note-Speaker der New Energy Husum Professor Timo Leukefeld hat am Beispiel seines eigenen Wohnhauses vorgeführt: In ein intelligentes System der Eigenversorgung durch regenerative Energien zu investieren, kann ein effektiveres Mittel der Altersvorsorge sein als eine private Rentenversicherung.

Alle Messe-Infos unter:  www.new-energy.de

 

Pressekontakt

 

Messe Husum & Congress

Barbara Zillig

Am Messeplatz 12-18

25813 Husum

 

Tel.: +49 (0)4841 902 - 484

Fax: +49 (0)4841 902 - 246

E-Mail: zillig@messehusum.de

www.messehusum.de  

Impressum | Datenschutz

Veranstalter

In Kooperation mit

Partner

Schirmherrschaft